Reisebericht der Charity-Weltreise 2011


Sofia, LBSF - 30.03.2011 - 710 NM - 5:00 Std.

Wie immer bei längeren Flügen fiel uns der Abschied von unseren Töchtern Angela und Nathalie schwer. Der Flug nach Sofia verlief reibungslos über den Wolken bei herrlichem Sonnenschein, aber es war trotzdem kalt.

Heute am 31.03.2011 besuchten wir viele berühmte Kirchen, schlenderten durch die Stadt und ließen diese auf uns wirken.

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Ankara, LTAC - 01.04.2011 - 520 NM - 3:56 Std

Auf dem Flug nach Ankara hatten wir mit schwerer Vereisung zu kämpfen. Am Flughafen herrschte „tote Hose“ vor. Nur eine Maschine stand am Gate. Umso mehr überraschte uns der Trubel und die Lebendigkeit der City. Uns begegneten nur aufgeschlossene, gut gekleidete Menschen in einer sauberen Stadt.

Ahmed, unser Fahrer zeigte uns bei einer Rundfahrt die besonderen Sehenswürdigkeiten Ankaras. Unser Fazit: eine tolle Stadt im Vergleich zum mausgrauen Sofia.

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Erzurum, LTCE - 02.04.2011 - 395 NM - 2:56 Std

Gerade an der Nullgradgrenze und bei diesiger Sicht schlängelten wir uns an den 3 – 3 ½ Tausendern vorbei. Wir sahen nur schnee- und eisbedeckte Berge links und rechts. Wir mussten diese Strecke VFR fliegen, weil unser Vögelchen FL 150/170 nicht erreicht.

Erzurum ist ein sehr bekannter Wintersportort. 2010 wurden 5 Sprungschanzen gebaut und in diesem Jahr findet hier die Winter-Universiade statt.

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Eriwan, UDYZ - 03.04.2011 - 158 NM - 1:08

Der Blick aus dem Fenster in Erzurum verhieß nichts Gutes: - 1° C, Schneefall und heftiger Wind. Die Wettervorhersage war mies und wir sahen uns schon gegroundet. Der Captain lief um das Hotel, beschwor den Wettergott und fand die ersehnte Wolkenlücke. So packten wir in Eile alles zusammen und ganz schnell ging es zum Flughafen. Die Verständigung war schwierig, denn niemand sprach englisch. Aber wir schafften es letztendlich in die Luft zu kommen und mogelten uns Dank der Terrain Warnung nach Eriwan durch.

Perfektes englisch empfing uns am Funk und auch die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt. Gleich nach dem Einchecken im Hotel zogen wir los und gewannen den ersten Eindruck der Hauptstadt. Zum Dinner gönnten wir uns typisch armenisches Essen, das hervorragend mundete.

Tags drauf buchten wir einen Ausflug und besuchten den bekannten Sonnentempel von Garni (200 v.C.), den einzig noch existierenden Tempel Armeniens. Von hier blickten wir in die faszinierende Schlucht mit dem Fluss Asad.

Natürlich durfte auch das Felsenkloster Geghard nicht fehlen, ein Kloster aus dem 3. Jahrhundert, das noch immer von Mönchen bewohnt wird. Jeden Sonntag wird hier ein Gottesdienst abgehalten.

Nachdem wir wieder in Eriwan zurück waren, erkundeten wir den Rest der Stadt bei strömendem Regen.

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Ralf & Marga Hannemann, 2011